Spieltürme
Spieltürme für Kindergärten und öffentliche Spielplätze
Spielturm-Kaufberatung: So finden Sie den passenden Turm zum Spielen für Ihren Spielplatz
Ein Spielturm ist oft das Herzstück eines Spielplatzes. Darum sollte er optisch einladend sein, gleichzeitig extremen Belastungen standhalten und strenge Sicherheitsnormen erfüllen. In unserer Kaufberatung erfahren Sie, worauf es beim Kauf eines Spielturms für Schulen, Kindergärten und öffentliche Spielplätze ankommt.
- Sicherheit und Normen
- Materialwahl
- Platzbedarf und Fallschutz
- Podesthöhen und Altersgruppen
- Inklusion und Barrierefreiheit
Sicherheit und Normen
Jeder Spielturm, der frei zugänglich ist, muss nach der europäischen Norm DIN EN 1176 zertifiziert sein. Diese Norm regelt alle sicherheitstechnischen Anforderungen, um Gefahren wie Fingerfangstellen oder unzulässige Fallhöhen auszuschließen und das Spielen auf dem Spielturm sicher zu machen. TÜV- oder GS-Siegel belegen, dass die Anlage von unabhängiger Stelle geprüft wurde.
Materialwahl
Die Wahl des Materials bestimmt die Lebensdauer und den Wartungsaufwand.
- Holzarten wie Eiche, Lärchenholz sowie Kiefer fügen sich natürlich in die Umgebung ein und bieten eine angenehme Haptik. Es erfordert regelmäßige Sichtkontrollen, da Holz als Naturwerkstoff arbeitet.
- Stahl/Edelstahl: Diese Kombination ist witterungsbeständig und wartungsarm und somit besonders langlebig. –ideal für öffentliche Plätze mit hoher Beanspruchung.
- HPL (High Pressure Laminate): oft für bunte Seitenwände oder Dächer genutzt. Es ist wetter- und kratzfest und bleicht nicht aus.
- Recycling-Kunststoff: eine nachhaltige und splitterfreie Alternative, die verrottungsfest ist und kaum Pflege benötigt.
Platzbedarf und Fallschutz
Rund um den Spielturm muss ein definierter Fallraum freigehalten werden. Planen Sie ausreichend Abstand von mind. 2 m zu Gehwegen, Zäunen, Gebäuden und anderen Geräten ein.
Fallschutzboden (DIN EN 1177): Abhängig von der maximalen, freien Fallhöhe des Turms muss der passende Untergrund gewählt werden. Bei niedrigen Spieltürmen mit Fallhöhe bis 60 cm reicht oft normaler Rasen. Ab 60 bis 150 cm wird stoßdämpfender Untergrund wie Sand, Rindenmulch oder stoßdämpfende Fallschutzmatten benötigt. Bei Fallhöhen von mehr als 200 cm müssen diese Schichten entsprechend tiefer eingefüllt oder die Fallschutzmatten dicker sein.
Podesthöhen und Altersgruppen
Ein Spielturm für das Außengelände einer Kinderkrippe muss anderen Ansprüchen gerecht werden als der Spielturm auf einem frei zugänglichen, öffentlichen Spielplatz. Wichtig sind hierbei vor allem die Podesthöhen und Aufstiege.
Podesthöhen und Zielgruppe:
- Podesthöhen bis 100 cm und flache Rampen als Einstieg sind ideal für U3-Spielplätze und Kleinkind-Bereiche.
- Podesthöhen von 100 bis 150 cm und Feuerwehrstangen sind optimal für Kinder ab dem Kindergartenalter sowie Grundschüler:innen.
- Podesthöhen von 150 cm und Elemente wie Kletterwände als Aufstieg sind für Schulkinder ab 6 Jahren und Jugendliche geeignet.
Inklusion und Barrierefreiheit
Können Kinder mit und ohne körperliche Einschränkungen gemeinsam spielen? Breite Rampen, unterfahrbare Sandspieltische, Rollstuhlschaukeln oder taktile und akustische Spielelemente an den unteren Ebenen machen einen Spielturm inklusiv und gemeinsames Spielen möglich.
Sie haben Fragen zu einem konkreten Spielturm oder wollen wissen, welcher Turm auf Ihre Fläche passt? Nehmen Sie mit uns Kontakt auf!